Nummer1

Die Gefahren

 

Ihr Wohlfühlambiente kann
unsichtbare Gefahren bergen

Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel

Schadstoffbelastungen in der Raumluft liegen oft unter der Wahrnehmungsschwelle. Gesundheitliche Beeinträchtigungen werden daher nur selten auf Luftschadstoffe zurückgeführt. Symptome einer Raumluftkontaminierung können z. B. sein:

  • Kopfschmerzen
  • Schleimhautreizungen
  • Konzentrationsschwäche
  • übermäßige Müdigkeitszustände
  • Atemwegsbeschwerden
  • Juckreiz
  • allergische Reaktionen

Aber auch chronische Erkrankungen und sogar Asthma. Manche Quellen bringen auch Krebserkrankungen und Depressionen damit in Verbindung.

Häufigste Gefahrenquellen

Schimmel, bzw. Schimmelsporen in der Raumluft machen krank!

Schimmel und Schimmelsporenentferner

Viele Schimmelarten können unserer Gesundheit erheblichen Schaden zufügen, indem sie ihre Sporen und Pilzgifte durch die Luft verbreiten. Häufig wird Schimmel in der Wohnung nicht erkannt, weil er sich hinter Schränken oder unter Tapeten versteckt. Allenfalls kann ein modriger oder muffiger Geruch auf die richtige Spur führen.
Wurde ein Schimmelbefall mit herkömmlichen Chemikalien behoben, so kann auch der Schimmelentferner gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen. Die Symptome, die durch Schimmelsporen in der Luft ausgelöst werden können, sind vielfältig und reichen von allergischen Erkrankungen über Asthma bis hin zu Depressionen.

Ausgasende Chemikalien in Teppichen und Bodenbelägen können Ihre Gesundheit belasten.

Ausgasungen aus Teppichen und Bodenbelägen

Teppich- und Bodenbelaghersteller deklarieren die ausgasenden Chemikalien. Doch auch wenn die Grenzwerte der EU-Richtlinien eingehalten werden, handelt es sich dennoch um gefährliche Luftschadstoffe, die sich rasch im Raum anreichern können. Sogar mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnete „lösemittelfreie“ Teppichkleber enthalten giftige Glykolverbindungen, die noch nach über 10 Jahren ausgasen.

VOC-Schadstoffe aus Farben und Lacken können unsere Raumluft belasten und Ihrer Gesundheit schaden.

Ausgasungen aus Möbeln oder Inventargegenständen

In den meisten Möbeln werden Pressholz- bzw. Spanplatten verwendet. Eines haben diese Einrichtungsgegenstände gemeinsam: Formaldehyd, auch als Formalin bekannt. Formaldehyd dient als Kleber, der eine Vielzahl von Erkrankungen auslösen kann. Wegen der Gefährlichkeit dieses Stoffes werden aktuell die zulässigen Grenzwerte weiter herabgesetzt. Das verhindert natürlich nicht, dass Formaldehyd weiter aus älteren Möbeln und Baustoffen austritt und die Raumluft belastet. Vielfältige Gesundheitsbeeinträchtigungen wie Atem- und Kreislaufbeschwerden, Reizungen der Augen und Atemwege sowie allergische Erkrankungen können die Folge sein.

Ausgasungen aus Baustoffen und Klebstoffen

Bauklebstoffe, Dichtstoffe, Dämmstoffe und mit Holzschutzmitteln behandelte Bauteile können über Jahre oder Jahrzehnte giftige Gase abgeben, die ebenfalls unsere Gesundheit massiv beeinträchtigen können. Da hier vielfältige Stoffe zum Einsatz kommen, reichen die Auswirkungen von leichteren Symptomen bis hin zu schweren Erkrankungen, je nach verbautem Material. Naturnahe Baustoffe stellen hier zweifellos die gesündere Alternative dar.

Gerüche, Keime und Allergene die von Haustieren ausgehen, können sensibele Menschen in Ihrem Wohlbefinden beeinträchtigen.

Gerüche von Haustieren

Tierhalter kennen die Geruchsproblematik im Haushalt. Nach einem Spaziergang im Regen oder durch ein zu leerendes Katzenklo fallen die Gerüche auch dem Herrchen und Frauchen auf. Oft lassen sich diese nicht komplett weglüften, ziehen auch in Möbelpolster und Teppiche ein. Hier können auch Keime und Bakterien vermehrt in die Raumluft gelangen und Allergikern das Leben erschweren.

Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel können hohe VOC-Konzentrationen mit den damit verbundenen Auswirkungen zeigen.

Reinigungs- und Desinfektionsmittel

Reiniger und verschiedene Desinfektionsmittel enthalten eine Vielzahl von Stoffen, die unsere Haut und Atmungsorgane reizen können. Oft werden diese Reizstoffe mit einem angenehmen Duft maskiert, der uns Frische und Reinheit suggeriert. Man sollte sich allerdings klarmachen, dass ein angenehmer Raumduft chemischen Ursprungs nicht zwingend gesund sein muss.

VOC-Ausgasungen aus Elekrogeräten tragen einen erheblichen Teil der Schadstoffbelastung Ihrer Raumluft bei.

Ausgasungen aus Elektrogeräten

Büroangestellte kennen die Symptome. Elektrogeräte wie Computer, Drucker aber auch der Fernseher zu Hause gasen Stoffe aus, die unsere Konzentrationsfähigkeit mindern und ein Schlappheitsgefühl verursachen können. Vorwiegend Benzole, Phenole und Formaldehyd werden an die Raumluft  abgegeben. Im Betrieb erzeugen die Geräte Wärme, welche das Ausgasen der Schadstoffe noch beschleunigt. Je neuer das Gerät, desto höher ist die Konzentration der Schadstoffe.

Wer noch nicht auf LED-Beleuchtung umgestellt hat und noch „Energiesparlampen“ benutzt, muss mit gesundheitsgefährdenden Ausgasungen rechnen, die sogar im Verdacht stehen, krebserzeugend zu sein. Noch gefährlicher wird es, wenn eine Energiesparlampe zerbricht und damit hochgiftiges Quecksilber freisetzt. Ein weiterer Nachteil ist auch die Flimmerfrequenz, die für das Auge nicht wahrnehmbar ist, aber Reizungen in verschiedenen Hirnbereichen auslöst.

Ausgasende Wandfarben und Lacke

Ausgasende Wandfarben und Lacke

Ein neuer Anstrich hübscht die Wohnung zwar auf, verursacht jedoch hohen Lüftungsbedarf während und nach der Renovierung. Die ausgasenden Stoffe riechen nach „frisch & neu“, was leider nicht ausschließlich als positiv zu bewerten ist. Insbesondere Lacke haben einen scharfen stechenden Geruch, der die Gesundheit erheblich beeinträchtigt.

Je nach Sensibilität können starke Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden und viele weitere Symptome ausgelöst werden. Doch auch wenn die Wohnungsverschönerung längst nicht mehr riechbar ist, sind Gefahren nicht verschwunden. Die modernen Materialien der Farbindustrie gasen bis hin zu vielen Jahren aus. Diverse Lösungsmittel und andere Schadgase erschweren nicht nur Allergikern den Gesundheitserhalt.

Fazit: Schadstoffe im Innenraum sind kaum zu verhindern, durch unterschiedliche Quellen, Ursachen und Zusammensetzung. Es gilt daher eigenverantwortlich zu handeln, seine eigenen Symptome zu analysieren und Ursachenforschung zu betreiben.

Fazit: Schadstoffe im Innenraum sind kaum zu verhindern, durch unterschiedliche Quellen, Ursachen und Zusammensetzung. Es gilt daher eigenverantwortlich zu handeln, seine eigenen Symptome zu analysieren und Ursachenforschung zu betreiben.

Schadstoffe in der Raumluft im Haushalt

Jeder Wohnraum birgt Schadstoffquellen. Hier finden Sie differenzierte Angaben zu den Unterschieden in den Schadstoffbelastungen in den unterschiedlichen Wohnräumen.
Schlafstörungen und gesundheitliche Probleme durch VOCs in Schlafzimmern.

Hauptproblem Schlafzimmer

Im Schlafzimmer befinden wir uns rund 30% des Tages. Übermäßige Feuchtigkeit, die nicht über die Wände reguliert werden kann, führt in vielen Fällen zu unentdecktem Schimmel. Oft befindet sich dieser hinter Schränken oder unter der Tapete. Auch Einrichtungsgegenstände selbst und häufig im Schlafzimmer verlegte Teppichböden können Ursache für eine Raumluftkontaminierung sein. Die im Schlafzimmer idealen Bedingungen für Milben sind ein weiteres Problem. Doch nicht die Milben selbst, sondern ihr Kot verschafft Allergikern zahlreiche Beschwerden.

Im Wohnzimmer gibt es viele Quellen die VOC-Schadstoffe an die Raumluft abgeben.

Hauptproblem Wohnzimmer

In den meisten Haushalten lassen sich im Wohnbereich zahlreiche Einrichtungsgegenstände in denen Pressspan verarbeitet ist, finden. Gemeinsam mit Bodenbelägen wie Laminat oder Teppich geben sie gesundheitsschädigende Stoffe an die Raumluft ab. Neben diesen gibt es zusätzliche Belastungen durch Elektrogeräte wie TV, Computer, Musikanlage und andere.

Auch in der Küche lauern VOC-Schadstoffe. Diese können hier auch teilweise in die Nahrung gelangen und auf diesem Wege zu gesundheitlichen Störungen führen.

Hauptproblem Küche

Wie alle Nassbereiche im Haushalt droht auch in der Küche die Gefahr eines unerkannten Schimmelbefalls z.B. hinter den Tapeten oder Küchenschränken. Ein über Jahre unentdeckter Wasserschaden in der eigenen Wohnung oder der Nachbarwohnung kann die Ursache sein.
Auch sind in der Küche Elektrogeräte wie Toaster, Backöfen und Kühlschränken und Mikrowelle als Schadstoffquellen zu erkennen.

Problem Luftschadstoffe im Bad. Hier ist die Schimmelgefahr hoch zu weiteren Wohngiften besonders hoch.

Hauptproblem Bad

Da die Luft im Bad häufig einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweist, kann sich Schimmel besonders gut im Badezimmer ansiedeln. Auf Silikonabdichtungen, an Wärmebrücken und in den Fugen zwischen den Fliesen wird er häufig sichtbar, jedoch auch unsichtbarer Schimmel kommt vor und beeinträchtigt unser Wohlbefinden. Viele Haushalte lagern zudem ihre Reinigungsmittel im Bad, die auch durch verschlossene Kunststoffbehälter hindurch ausdünsten.

Raumluft am Arbeitplatz

Die Raumluftqualität am Arbeitplatz ist entscheidend für Leistung und wohlgefühl. Oft sind die VOC-Schadstoffe in der Raumluft von Büroarbeitplätzen so hoch, das die Leistung der Mitarbeiter darunter merklich leidet. Ein Problem was vielen Arbeitgebern nicht bewusst ist.

In vielen Büros gibt es eine besonders hohe Ansammlung an Schadstoffen, da sich hier unvermeidlich, viele diverse Schadstoffquellen auffinden lassen. Darunter Fußbodenbeläge aus Teppich, PVC, Vinyl und anderen Kunststoffen, kunststoffhaltige Wandfarben oder Wandelemente, strapazierfähige Büromöbel mit Lack- oder Kunststoffoberflächen, Computer, Drucker, Kopierer und andere Büromaschinen. Auch unzureichend gewartete Klimaanlagen verunreinigen die Luft mit Keimen, Viren und Bakterien.

Eine angemessene Raumlufthygiene ist hier für das Wohlbefinden und auch für die Mitarbeiterzufriedenheit entscheidend.

Tipp für Arbeitgeber: In Büros gelten die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung, die beinhaltet, dass unbedenkliche Atemluft in ausreichendem Maße vorhanden sein muss. Ist das der Fall wird sich dies auch auf den Krankheitsbedingten Arbeitnehmerausfall positiv auswirken.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter arbeitssicherheit.de

Gesundheitliche Auswirkungen belasteter Raumluft

Luftschadstoffe werden kurz als VOC bezeichnet. Es gibt Hunderte gesundheitsgefährendende VOC-Verbindungen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Einige Beispiele:

Schadstoff

Symptome

Vorkommen

Formaldehyd: VVOC
(Very Volatile Organic Compounds)

Je nach Stärke und Dauer der Einwirkung:

  • Reizungen der Augen und der Atemwege, auch Asthma ist möglich
  • allergische Erkrankungen
  • Husten, Kopf- und Ohrenschmerzen
  • Unwohlsein
  • Schwindel
  • Kreislaufbeschwerden bis hin zu
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • Schädigung des Immunsystems

Bis zu 100 % des eingeatmeten Formaldehyds werden vom Körper aufgenommen und gespeichert.

  • Desinfektionsmittel
  • Konservierungsmittel
  • Baustoffe für den Innenausbau wie Pressspanplatten und verleimte Holzwerkstoffe
  • Kleber
  • Lacke
  • Farben (auch Wandfarben)
  • Holzschutzmittel
  • Schaumstoffe, Dichtungsschäume

Benzol: VOC
(Volatile Organic Compounds)

Benzol gehört zu den giftigen krebserregenden Stoffen, schon geringe Mengen sind sehr schädlich. Eine Benzolkonzentration von 2 % in der Atemluft wirkt binnen 10 Minuten tödlich.
Geringere Konzentrationen erzeugen über kurz oder lang Gesundheitsschäden wie

  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Blässe
  • Müdigkeit
  • chronische Kopfschmerzen
  • Schädigung der Organe
  • Schädigung des Knochenmarks
  • CDs, CD-Hüllen
  • Spielzeug
  • Pharmazeutika, Medizinprodukte
  • Latexmatratzen
  • Gehäuseisolierungen
  • Nahrungsmittelverpackungen
  • Wasch und Reinigungsmittel
  • Phenolharze für Sperrholz
  • Sportausstattung
  •  Kunststoffbrillen
  • Computergehäuse
  • Strumpfwaren
  • Isolationsmaterial

Weichmacher (Phthalate): SVOC
(schwer flüchtige organische Verbindungen)

Phthalate stehen in Verdacht mitverantwortlich für den statistisch gut dokumentierten Anstieg der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitstörung ADHS zu sein, sowie eine unüblich frühe Brustentwicklung bei jungen Mädchen. Es wird auch ein Zusammenhang mit dem Anstieg von Diabeteserkrankungen vermutet. Durch ihre Erbgut verändernde Wirkung sind sie in der Lage Krebs zu verursachen.
  • PVC und andere Kunststoffe
  • Duschvorhänge
  • Kosmetika
  • Medikamente
  • Spielzeug aus Kunststoff
  • Fußbodenbeläge (Teppiche, Vinylböden, PVC-Böden)
  • Fußbodenkleber

Schimmel: MVOC
(microbial volatile organic compounds)

  • Allergien
  • Atemwegsbeschwerden
  • asthmatische Erkrankungen
  • Kopfschmerzen
  • Schnupfen
  • Schlafstörungen
  • brennende Augen

Beeinträchtigungen sind auch möglich, wenn keine Keime in der Raumluft gefunden werden

  • auf Tapeten (auch dahinter)
  • hinter Schränken
  • Wärmebrücken mit Kodenswasserbildung
  • ältere Silikonfugen im Bad

Weiterführende Informationen:

Schadstoffgrenzwerte und Ihre Bedeutung

Das Umweltbundesamt (UBA) kennt die gesundheitlichen Risiken verunreinigter Luft und setzt zu Ihrem Schutz Richtwerte für Luftschadstoffe fest.

Grenzwerte
0-300 µg/m³

unbedenklich

300-1.000 µg/m³

noch unbedenklich
(vermehrtes Lüften notwendig)

1.000-3.000 µg/m³

kritisch (max. Raumnutzung 1 Jahr)

3.000-10.000 µg/m³

hoch kritisch (max. Raumnutzung 1 Monat)

PDF-Download Umweltbundesamt → Innenraumrichtwerte
PDF-Download Umweltbundesamt → Beurteilung von Innenraumluftkontaminationen

Tipp: Ein Raumluft-Fachmann kann nach einer professionellen Messung Ihre individuelle Situation beurteilen. Ob Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen zielführend sind, um die Raumluftqualität nachhaltig zu verbessern erfahren Sie in einer persönlichen Beratung.

Ein Schadstoff-Check verschafft Gewissheit

$

bei bestehenden Beschwerden

$

bei Verschlimmerung von Krankheitssymptomen

$

bei Neuerscheinungen von Krankheiten

Mit einem PID-Messgerät können Sie sich Sicherheit verschaffen!

Nehmen Sie Ihre Situation wahr.

Wir stellen auf einfache Weise fest ob Handlungsbedarf zur Schadstoffreduzierung vorliegt.